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Dreierlei Fettgebäck

Fettgebäck hat in Deutschland eine lange Tradition. Ursprünglich wurde nach alten Bräuchen vor Beginn der Fastenzeit noch einmal ein Festessen bereitet, zu dessen Abschluss gebackene Krapfen waren. In den Wochen vor und nach Karneval findet man Fettgebäck, auch Siedegebäck genannt, in jeder Bäckerei. Am beliebtesten sind sicher die Berliner, auch Berliner Pfannkuchen, Ballen, Krapfen oder Kräppel genannt. Zum Fettgebäck gehören auch Mutzenmandeln, sie sind besonders im Rheinland beliebt, Donuts, Krüstchen, Fettbrezel und Kameruner.

Berliner:
(ergibt 15 Stück)

Fotohinweis: Teutoburger Ölmühle/Wirths PR
0,2 l Milch
1 Päckchen Hefe
500 g Mehl
50 g Roh-Rohrzucker
1 großes Ei (Gew.-Klasse XL)
1 Eidotter
50 ml Bio Raps-Kernöl (Teutoburger Öle)
1 TL Meersalz
1 l Rapskern-Bratöl
100 g Roh-Rohrzucker zum Wenden
Puderzucker

Die lauwarme Milch in eine Backschüssel gießen, die zerbröckelte Hefe zugeben und mit der Milch verrühren. Ein Viertel des Mehles zufügen, daraus einen sehr weichen Vorteig rühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Das restliche Mehl, Roh-Rohrzucker, Ei, Eidotter, Raps-Kernöl und Meersalz an den Vorteig geben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen und anschließend nochmals durchkneten. Aus dem Teig 15 gleich große Teigstücke abstechen (oder mit ca. 60 g abwiegen) und rund wirken. Mit dem Schluss nach unten auf eine bemehlte Fläche legen und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Das Rapskern-Bratöl in einer großen Pfanne oder in einem Topf auf circa 180° C erhitzen. Die Berliner portionsweise mit der Unterseite nach oben vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen und schwimmend 3-4 Minuten ausbacken, dabei Pfanne oder Topf mit einem Deckel verschließen. Anschließend die Berliner mit einer Gabel oder einem Schöpflöffel wenden und nochmals ca. 3 Minuten backen (ohne Deckel). Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf einem Gitter oder auf Küchenkrepp abtropfen lassen und anschließend in Roh-Rohrzucker wenden. Vor dem Servieren nochmals leicht mit Puderzucker überstauben.

Pro Berliner: 248 kcal (1038 kJ), 5,2 g Eiweiß, 10,0 g Fett, 34,3 g Kohlenhydrate (2,9 BE)

Donuts:
(15 Stück)

0,2 l Milch
1 Päckchen Hefe
500 g Mehl
75 g Roh-Rohrzucker
3 Eier (Gew.-Klasse XL)
75 ml Bio Raps-Kernöl (Teutoburger Öle)
1 Prise Meersalz
1 l Rapskern-Bratöl
Zuckerguss und Schokolade zum Überziehen

Die lauwarme Milch in eine Backschüssel gießen, die zerbröckelte Hefe zugeben und mit der Milch verrühren. Ein Viertel des Mehles zufügen, daraus einen sehr weichen Vorteig rühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Das restliche Mehl, Roh-Rohrzucker, Eier, Raps-Kernöl und Meersalz an den Vorteig geben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen und anschließend nochmals durchkneten. Aus dem Teig eine dicke Rolle formen und diese in 15 Scheiben schneiden. Die Teigscheiben gleichmäßig flach klopfen und in die Mitte ein Loch drücken, sodass Ringe entstehen. Die Ringe auf eine bemehlte Fläche legen und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Das Rapskern-Bratöl in einer großen Pfanne oder in einem Topf auf circa 180° C erhitzen. Die Donuts portionsweise in das heiße Öl gleiten lassen und von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf einem Gitter oder auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Nach dem Erkalten mit Zuckerguss oder Schokolade überziehen.

Pro Donut (ohne Überzug): 251 kcal (1051 kJ), 6,0 g Eiweiß, 12,2 g Fett, 29,2 g Kohlenhydrate (2,4 BE)

Mutzenmandeln:
(ergibt 70 Stück)

0,1 l Bio Raps-Kernöl (Teutoburger Öle)
150 g Roh-Rohrzucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Rosenwasser
4 EL Rum
2 Eier (Gew.-Klasse XL)
400 g Weizenmehl
1 gehäufter TL Weinstein-Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
75 g Marzipan
1 Msp. abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Meersalz
1 l Rapskern-Bratöl
100 g Zucker
Puderzucker

Das Raps-Kernöl mit dem Roh-Rohrzucker und dem Vanillezucker verrühren. Nach und nach Rosenwasser, Rum, Eier, Mehl, Weinstein-Backpulver, Mandeln, Marzipan, abgeriebene Zitronenschale und Meersalz untermischen und alles zu einem zähen Teig verarbeiten. Den Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Das Rapskern-Bratöl in einer großen Pfanne oder in einem Topf auf circa 180° C erhitzen. Von den Teig 70 kleine, etwa 15 g schwere mandelförmige Nocken abstechen, portionsweise ins heiße Öl gleiten lassen und 3-4 Minuten frittieren. Das Gebäck dabei öfter wenden, damit es gleichmäßig bräunt. Die fertig gebackenen Mutzen mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf einem Gitter oder auf Küchenkrepp abtropfen lassen und anschließend in Roh-Rohrzucker wenden. Vor dem Servieren nochmals leicht mit Puderzucker überstauben.

Pro Stück: 88 kcal (368 kJ), 1,2 g Eiweiß, 5,2 g Fett, 8,7 g Kohlenhydrate (0,7 BE)


Gesünder Backen mit Bio Raps-Kernöl
Wer sich cholesterinbewusst ernähren will, kann besonders beim Backen viel falsch machen. Butter schmeckt zwar gut, hat aber leider auch einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Mit Raps-Kernöl können Sie Ihren Kuchen mit ruhigem Gewissen genießen. Es hat unter allen handelsüblichen Pflanzenölen den niedrigsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren und gibt Ihrem Gebäck eine leckere, fein-nussige Geschmacksnote. An der Rezeptur des Kuchens ändert sich dabei nichts. Tauschen Sie einfach die angegebene Menge Butter oder Margarine durch die gleiche Menge Bio Raps-Kernöl aus. Aufgrund seines hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren eignet sich Bio Raps-Kernöl aus der Teutoburger Ölmühle hervorragend für die cholesterinbewusste Ernährung und ist auch sehr gut zum Backen von vielen Kuchen, insbesondere Rührkuchen, geeignet. Bio Raps-Kernöl gibt es im Reformhaus.



 

 

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